Japan Tag 3 Fischmarkt:

Sich früh morgens schon aus dem Bett zu schwingen ist nach der gravierenden Zeitumstellung nicht immer einfach. Doch für einen Besuch auf Tokyos Fischmarkt lohnt es sich absolut! Solange man sich an gewisse Regeln hält ist der Besuch dort für Leute, die gerne Sushi und den Trubel mögen, einen Abstecher wert.

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Laut Internet ist das Sushi dort sein Geld wert und man will nichts mehr essen, was einem in Deutschland als „Sushi“ serviert wird. Meines Erachtens erklärt das auch die lange Schlange vor den Sushi Restaurants. Gott sei Dank ist nur einer meiner Begleiter Fan von Sushi und wir können die Wartezeit verkürzen und uns weiter in der Stadt umsehen.

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Wer nicht drauf verzichten kann, sollte etwas Zeit einplanen „O shokuji o o tanoshimi kudasai“

Einen nahen gelegenen Park nutzen wir, um zu entspannen und den Jetlag loszuwerden. Hier befindet sich auch ein 300 Jahre alter Kieferbaum, der in meinen Augen schon sehr eindrucksvoll ist, da ich so etwas bis jetzt auch noch nie gesehen hatte. Aber auch der Rest des Parks ist sehr sehenswert. Sei es nur um Japanerinnen zu sehen, die sich mit Regenschirmen versuchen, vor der Sonne zu schützen, da Bräune in Japan verpönt ist. Hier ist eine sehr helle Haut angesagter, als bei uns in Europa. Oder einfach, um die Flora und Fauna in vollen Zügen zu genießen. Was mich aber, bis heute noch, immer wieder an diesen Parks fasziniert, ist der stetige Kontrast zwischen Hochhäusern und grüner Gelassenheit.

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Nach der wohltuenden Entspannung müssen aber auch unsere nun mehr nicht warten könnenden Triebe nach Spielezeug, Nerd Stuff usw. befriedigt werden und wir machen uns auf ins Technik und Anime Viertel Akihabara.

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Hier findet man wirklich alles, was das Herz begehrt und wenn man es nicht findet, hat man nicht richtig gesucht. Das ist wiederum nicht verwunderlich, da es einfach viel mehr gibt, als das, auf das seine Suche konzentrieren möchte. Im Klartext ist es als ob man die Nadel im Heuhaufen sucht. Neben zahllosen Geschäften für Nerds wie uns findet man hier aber auch Maid Cafés, Vampire Clubs  und sonstigen abgedrehten Stuff.

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Was soll ich nur bestellen?

Wir haben uns dann doch entschieden, erst abends essen zu gehen und waren erstmal überrascht, dass wir unser Essen am Automat „bestellen“ müssen. Da wir ja keine Ahnung von den Japanischen Schriftzeichen hatten, tippten wir  einfach wie wild drauf los und hofften, dass es etwas Gutes ist. Leider wurde diese Hoffnung zerstört, die Wahl traf auf „panierten Seetang“ mit Nulden (so geh ich mal von aus), was absolut nicht mein Fall war und so musste ich mich an diesem Tag von meinem Tee ernähren.

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PS: Getreidetee in Japan…Ich frag´mich, wer hat DAS erfunden und wieso??? Ich weiss ja nicht, ob jemand da draussen den Geruch von Nährmedium kennt, aber genauso hat es geschmeckt und gerochen. Ausserdem, wenn Ihr jetzt denkt, na gut kauf ich mir morgen nen Eistee und füllt es um und ihr beim Umfüllen merkt ,hey das ist doch schon wieder Getreidetee , dann kauft euch doch besser grünen Tee!! Da könnt ihr nix falsch machen.;-)

One thought on “Japan Tag 3: Fischmarkt, die ältesten Kiefer und endlich Spielezeit!!!”

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